Deutsches Fußballmuseum eröffnet Mitte 2015 in Dortmund – Ein Rückblick auf die Entwicklungen in den Jahren 2009 bis 2014 – Teil 2

Die Baustelle das Fußballmuseums Ende Oktober 2012

Nach der Planungs- und Genehmigungsphase und einigen Vorarbeiten im Sommer 2012 konnte im September 2012 mit der Baufeldfreimachung und dem Aushub der Baugrube begonnen werden. Für die Arbeiten, welche bis Ende des Jahres 2012 andauerten, zeichnete sich die Heitkamp Umwelttechnik GmbH zuständig. Der offizielle Baustart inklusive dem symbolischen ersten Spatenstich erfolgte derweil am 20. September 2012. Zu diesem Anlass hatte sich auch jede Menge Fußball- sowie Politikprominenz angesagt, darunter DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Otto Rehhagel, Uwe Seeler, NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft oder auch Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau.
Die Bauzeit für das insgesamt 36 Millionen Euro teure Fußballmuseum sollte 24 Monate betragen. 17,5 Millionen Euro steuert der DFB bei, der Rest kommt vom Land NRW und Sponsoren. Die Gesellschafter der Stiftung DFB-Fußballmuseum, welche Bauherrin des Projektes ist, sind zu gleichen Teilen der DFB und die Stadt Dortmund, die das Gelände des ehemaligen Busbahnhofes zur Verfügung gestellt hat.
Ab dem Frühjahr 2013 begann dann die Rohbauerstellung des Fußballmuseums durch die Alpine Bau Deutschland AG, die feierliche Grundsteinlegung wurde am 29. April 2013 vollzogen.

Quelle: Deutsches Fußballmuseum

Gleichzeitig präsentierte die Stiftung DFB-Fußballmuseum an diesem Tag auch die neue Wort-Bildmarke. Das bisher unter dem Namen DFB-Fußballmuseum firmierende Bauprojekt, heißt seitdem “Deutsches Fussballmuseum”, passend zum Namen des Vorplatzes des Museums, welcher “Platz der Deutschen Einheit” lauten wird. Das Symbol des Fußballmuseums ist ein schwarz-rot-goldener Ball. Beim Namen des Vorplatzes hat sich die Dortmunder Politik gegenüber dem DFB durchgesetzt. Dieser favorisierte ursprünglich einen Namen mit Fußballbezug.
Aufgrund einer Insolvenz der Alpine Deutschland AG kam es im Sommer 2013 zu leichten Verzögerungen im Bauverlauf, so dass die Eröffnung des Deutschen Fußballmuseums von Ende 2014 auf das erste Halbjahr 2015 verschoben werden musste. Immerhin konnte die Stiftung DFB-Fußballmuseum erreichen, dass die insolvente Baufirma den Rohbau noch fertigstellte. Für den weiteren Ablauf der Bauarbeiten wurde die Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH beauftragt.

Das Fußballmuseum Anfang des Jahres 2014

Am 4. April 2014 und damit fast genau 11 Monate nach der Grundsteinlegung im April 2013, feierten DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau, NRW-Sportministerin Ute Schäfer, Bundestrainer Joachim Löw sowie rund 200 Gäste aus Sport, Politik und Gesellschaft das Richtfest auf der Baustelle des Deutschen Fußballmuseums. Während die Arbeiten an Dach und Fassade noch bis Ende des Jahres andauern, begannen parallel dazu bereits der Innenausbau und die technische Gebäudeausrüstung. Der Ausstellungseinbau startet voraussichtlich im Frühjahr 2015. Gleichzeitig verkündete die Stiftung DFB-Fußballmuseum, dass Adidas und Mercedes Premium Partner des Museums werden. Die jeweilige Vertragslaufzeit ist zunächst auf fünf Jahre angelegt. Adidas wird neben der Eröffnung eines Museumsshops im Foyer, auch Exponate für die Ausstellung beisteuern. Mercedes stellt dem Fußballmuseum den aktuellen Mannschaftsbus der Nationalmannschaft zur Verfügung.
Ein denkwürdiger, wenn auch gleich nicht besonders schöner, Tag war für das Fußballmuseum in diesem Jahr der 9. Juli 2014. In Folge massiver Regenfälle und einer noch nicht funktionstüchtigen Drainage wäre aus dem in Bau befindlichen Museum beinahe eine Bauruine geworden. Laut Ruhr Nachrichten seien an jenem Mittwochnachmittag ganze 350.000 Liter Wasser in die Baugrube geflossen. Nur durch eine schnelle Alarmierung der Feuerwehr hätte schlimmeres verhindert werden können.
Im September 2014 präsentierte die Stiftung DFB-Fußballmuseum mit dem Sparkassenverband Westfalen-Lippe einen weiteren Partner für das Museum. Wie schon bei den Parterschaften mit Adidas und Mercedes beträgt auch hier die Laufzeit zunächst fünf Jahre. Anders als die beiden vorangegangenen Partner steuern die Sparkassen aber keine Exponate bei, sondern unterstützen das Fußballmuseum beim Zahlungsverkehr sowohl im Museum als auch im künftig existierenden Online-Shop.

Das war Teil 2 des Rückblicks auf die Entwicklungen rund um das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund während den Jahren 2009 bis 2014. Nächste Woche Freitag folgt mit Teil 3 ein Blick auf den aktuellen Stand des Fußballmuseums. Darüber hinaus liefert der dritte Teil auch einige allgemeine Fakten zum Museum und nennt zudem die bisher bekannten Top-Exponate.

 

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